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Mail-Verkehr, Computerviren und Spam: Antworten


  1. Hinweise für die Benutzer

    1. Ich habe noch nie eine E-Mail an Sie verschickt. Wieso behaupten Sie dann, ich hätte einen Virus an Sie versendet?

      Computerviren fälschen häufig ihren Absender. Hierzu durchsuchen sie auf dem infizierten Computer die Adressbücher und Mail-Boxen der Benutzer. Der Virus verschickt dann an die gefundenen Mail-Adressen infizierte E-Mails. Um den Empfänger zu täuschen, verwendet er häufig als Absender andere Adressen aus diesem Fundus.
      Weil der Virus die Auswahl automatisch vornimmt und viele Menschen mehrer Mail-Adressen besitzen, kann es vorkommen, daß man sich plötzlich selbst eine infizierte E-Mail zuschickt!
      Besonders perfide sind Computerviren, die als Absender eine offizielle Mail-Adresse verwenden, etwa vom Postmaster oder Administrator des eigenen Providers, von einem bekannten Hersteller von Antiviren-Software oder von Microsoft selbst. Keiner der genannten würde Ihnen unaufgefordert Tools zum Update Ihres Computers oder zur Beseitigung einer Virengefahr zuschicken.

    2. Den angegebenen Absender kenne ich gar nicht. Die abgefangene E-Mail kann gar nicht an mich gerichtet gewesen sein?

      Das stört keinen Virus. Sie fälschen für gewöhnlich den Absender wie den Betreff einer Nachricht. Hauptsache der Empfänger öffnet die E-Mail. Ein schlecht konfiguriertes Mail-Programm, das sämtliche Anhänge sogleich ausführt, sorgt für den Rest.
      Umgekehrt entsteht ein Problem daraus: Ich öffne nur E-Mails von bekannten Absendern, da kann mir nichts passieren. Auf diesen Irrglaube gründet gerade das Verfahren von Computerviren, ihren Absender zu fälschen.