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Redundante Datennetz-Anbindung für Gebäude D


Die Ausfallsicherheit der Netzanbindung des Gebäudes D konnte durch eine Umbaumaßnahme deutlich erhöht werden.

Bisher war das Datennetz in Gebäude D nur über einen Verteiler ans Rechenzentrum angebunden. Das bedeutete, dass z.B. bei einem Stromausfall in genau diesem Verteiler als Folge davon im gesamten Gebäude kein Datennetz mehr verfügbar war.

Diese Situation konnten wir nun entspannen: Durch Umbaumaßnahmen laufen nun zwei Verbindungen vom Rechenzentrum in das Gebäude. Diese laufen in unterschiedlichen Verteilerräumen auf, so dass im Falle eines Stromausfalles nicht mehr das komplette Gebäude D vom Wegfall der Datennetzanbindung betroffen ist.

Redundante Datennetz-Anbindung für Gebäude D

Die 'technische' Erklärung

Wo immer es technisch möglich ist, sind die Gebäude am Campus redundant an das Rechenzentrum angeschlossen. Die Geschwindigkeiten variieren hierbei von 2 bis 20 Gbps.

Als eines der Ersten wurde das Gebäude der Phil-Fakultäten damals schon auf diese Weise mit einem Trunk angebunden. Allerdings war nach den damaligen technischen Möglichkeiten diese redundante Verbindung nur zwischen zwei Geräten und somit auch nur zu einem Verteiler in diesem Gebäudekompex möglich.

Mit dem Aufbau weiterer Verteiler und neuerer Fähigkeiten in den Switches konnten wir die Anbindung nun auf einen weiteren Verteiler ausweiten. Seit Mitte März wird also auch in Gebäude D der Anschluss an das Rechenzentrum aus zwei voneinander getrennten Verteilern realisiert. Die beiden Verbindungen arbeiten parallel. Ein Ausfall in einem der Verteilerräume in Gebäude D würde heute somit nur noch einen Teilbereich betreffen. Die netzintakten Gebäudeteile können trotzdem weiter arbeiten.

Meldung vom 28.03.2017